Latent Interfaces

17.08.2026 - 27.08.2026
Blockseminar Interaktive Medien
Bergische Universität Wuppertal


In diesem zweiwöchigen Kompaktkurs erkunden Studierende Open Source KI-Modelle aus den Bereichen Bild, Audio, Sprache und Video als Gestaltungsmaterial für experimentelle Interfaces.
Im Fokus steht nicht, was das Modell kann, sondern wie sich die Begegnung zwischen Mensch und Modell anfühlt und welche neuen Möglichkeiten entstehen, wenn wir mehr als nur einen Prompt haben.
Die zentrale Spielregel: Kein klassisches Chat-Interface. Die Studierenden entwickeln eigene Interaktionsformen, wie z.B. über Kamera, Stimme, Gesten, Bewegung oder physische Objekte.


Schau nicht hin.
Things We Cannot Type
Generation Loss
Spidey Says
»blasser schimmer«
Nose Air Hockey



Dozentin:
dzennifer

Studenten:
Helene Xaysongkham
Bastian Binke
Blanca Frohn
Sirinya Gößl
Julia Stern
Charlyn Pereira
Mariana Dohmen
Things We Cannot TypeInteractive Visuals

Details

Mariana Dohmen


Creative Coding, Interactive Visuals
Keyboard Input
Things We Cannot Type

    „Things We Cannot Type“ beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Umgang mit einer Tastatur verändert, wenn sie nicht dem Schreiben dient. Das Projekt löst die gewohnte Beziehung von Taste und Buchstabe auf und macht die Tastatur zu einem interaktiven visuellen Instrument: Tastendrücke erzeugen keinen Text, sondern visuelle Kompositionen. Der veränderte Output lädt dazu ein, die Tasten auf eine ungewohnte Weise zu benutzen.
   Das Projekt besteht aus vier unterschiedlichen Visuals, die Tastendrücke jeweils in eigene Bewegungen und Formen übersetzen. Alle Visuals sind dabei in ständiger Bewegung. Jeder Tastendruck setzt einen Impuls, der in der Visualisierung lebendig wird. Die Position der gedrückten Tasten bestimmt dabei den Ort, an dem die visuelle Reaktion entsteht. Die Zeichenfläche lässt sich mit der Maus in alle Richtungen erweitern und so über den sichtbaren Bereich hinaus bespielen. Erst beim Export wird die gesamte Komposition sichtbar. So steht während der Interaktion nicht das bewusste Gestalten eines Bildes im Vordergrund, sondern das unmittelbare Spiel mit der Tastatur und ihren Reaktionen.
   Auf diese Weise wird aus einem alltäglichen Interface eine Form von visueller Interaktion. Aus den Tasten entstehen so Dinge, die sich nicht schreiben lassen.
 
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